Wie schon in den letzten Jahren stand Ende September der Vereinsausflug auf dem
Programm. Er bildet den Abschluss auf ein arbeitsreiches Festjahr.
Fast pünktlich um 8.00 Uhr konnte unser Busfahrer Martin und Organisationsleiter
Markus die Vollzugmeldung "Abfahrbereit" melden.
Durch die Landeshauptstadt hindurch ging es Richtung Reutlingen. Leider war der Morgen etwas nebelig so dass der vor uns auftauchender Albtrauf nur schwer erkennbar war. Je näher man aber der Honauersteige entgegen kam, lichtete sich der Nebel und die Sicht wurde angenehmer.
Quer über die schwäbische Alb ging es zum Federsee. Dort angekommen wurde das schon erwartete Sektfrühstück eingenommen. Da die Temperatur am Vesperplatz nicht gerade warm war konnte nach kurzer Zeit mit der Führung durch das Federsee Museum begonnen werden. Bei einer sehr fachkundlichen Führung wurde das Leben der vergangen Zeit rund um den Federsee den Besucher erläutert. Viel
wissenswertes über die Besiedelung rund um den See, den Lebensraum der Anwohner, die Feuchtwiesen, Streuwiesen und Moore wurden sehr getreu der damaligen Zeit den Besuchern vermittelt. Heut bietet der Federsee vor allem das Übergangsmoor ein natürlichen Lebensraum für Brutvögel. Selbst die natürliche Verkleinerung des Sees mit einer Fläche von ca. ca.30 km² und 12m tiefe auf heute nur noch 1,5 km² und im Schnitt 0,60m Tiefe setzten manchen Besucher in erstaunen. Rund um den Federsee sind heute ca. 220 landwirtschaftliche Betriebe angesiedelt. In den Betrieben werden ca. 1500 Milchkühe, 3100 Rinder und 5000
Mast und Mutterschweine gehalten.
Nach diesem informationsreichem Vortrag ging es weitern nach Bad Schussenried. Nach dem dortigen Mittagessen ging es zu einer Brauereibesichtigung des Schussenrieders Bieres. Nicht nur die Menge des gebrauten Gerstesaftes, sonder auch die dargestellte Brauanlage stellten manche Besucher in erstaunen.
Dass nach einer solchen Führung der eine oder andere noch Lust an einem Bier hatte, stellte sich von selbst. Bei jetzt eingetretenem Sonnenschein ging es wieder Richtung Heimat.
Über Bad Urach und Kirchheim ging es zurück nach Mühlhausen.
Alle Mitreisende konnten sich eines schönen Ausflugstages erfreuen.